Sonntag, 7. Mai 2017

Travel Diary - Switzerland♡


Hallo ihr Lieben♡

Heute melde ich mich mit dem allerersten Reisepost dieses Jahres zurück, der in gewisser Hinsicht etwas speziell ist. Denn normalerweise drehen sich Travel Diaries bei mir immer um Urlaube, die mehrere Tage dauern, doch heute möchte ich euch nur von einem einzelnen Tag berichten. Aber am besten starte ich einfach gleich:


Vor einem Jahr hat mir mein Bruder auf meinen Geburtstag einen Gutschein geschenkt. Dieser Gutschein war dafür, dass wir mal eine Tageskarte für die gesamte Schweiz kaufen und einfach ein bisschen rumfahren können. Bis jetzt haben wir es aber nie geschafft, dieses Vorhaben umzusetzen, doch in den letzten Ferien war es dann endlich soweit. Wir entschieden uns dafür, eher in den Westen der Schweiz zu fahren, da ich da noch nie so wirklich war, während ich andere Orte in der Schweiz schon kannte. Gesagt, getan.


Am Freitag Morgen um zehn nach sieben in der Früh ging es los. Mit Bus und Zug fuhren wir nach Neuchatel beziehungsweise Neuenburg, wo wir den Vormittag verbrachten. Die Stadt ist wirklich sehr schön, doch da wir uns nicht auskannten, liefen wir zuerst einmal in eine völlig falsche Richtung und wunderten uns ständig darüber, dass die Stadt gar kein Zentrum zu haben schien und auch kaum Menschen unterwegs waren. Auf die Idee, dass wir einfach nicht in die Richtung gegangen waren, kamen wir nicht, bis wir dann den ganzen Weg zurückliefen und schlussendlich doch noch in der Altstadt landeten.



Die Altstadt von Neuchatel hat mir sehr gut gefallen, weil es viele Strassen und kleine Gassen gibt, die gesäumt sind von bekannten und unbekannten Läden und Cafés, was ich immer super finde. Auch ganz toll fand ich an Neuenburg die Street Art, die wir an mehreren Ecken antrafen.


Aber das Allerbeste an der Stadt ist für mich, dass sie an einem See liegt. Ich liebe es, mich in der Nähe von Wasser aufzuhalten, weil ich mich dort einfach unglaublich wohl fühle und so fand ich es sehr entspannend, am Seeufer zu sitzen und ein bisschen den Wellen zu lauschen.


Auf dem Bild hier könnt ihr auch noch den Hafen von Neuchatel sehen.


Von Neuchatel aus ging es dann gegen Mittag weiter nach Estavayer-Le-Lac. Estavayer ist ein sehr kleines Städtchen und als wir da waren, haben wir im Ganzen vielleicht fünf Menschen angetroffen, es wirkte also wirklich wie ausgestorben...


Das Städtchen an sich fand ich nicht allzu speziell und wir hielten uns auch nicht lange darin auf, weil wir eigentlich nur zum See runter wollten. Dieser ist nämlich umso schöner. Man fühlte sich echt nicht, als wäre man in der Schweiz, wenn man auf das blaue Wasser rausblickte. Das Einzige "Problem" waren die Schwäne. Die waren nämlich ganz schön angriffig, aber wenn man ihnen nicht zu nahe kam, war alles in Ordnung.


Wie schon gesagt: In Estavayer haben wir uns nicht lange aufgehalten. Wir sind eigentlich nur kurz zum See runter, haben dort ein bisschen Zeit verbracht, dann aber entschieden, wieder weiterzufahren. Deshalb habe ich auch nichts weiteres über das Städtchen zu erzählen :)



In Estavayer nahmen wir dann wieder den Zug und fuhren weiter nach Fribourg. Mittlerweile hatten wir beide grossen Hunger und freuten uns auf ein ausgiebiges Mittagessen - schliesslich war es schon bald zwei Uhr.



Doch als wir dann endlich in Fribourg ankamen, liefen wir - erneut - zuerst einmal in die falsche Richtung. Wir merkten es dieses Mal aber nach fünf oder zehn Minuten, kehrten um und fanden den Kern der Stadt dann doch noch. Um drei Uhr assen wir dann endlich etwas und zwar Falafelwraps in einem kleinen libanesischen (glaube ich zumindest) Restaurant. Die waren wirklich extrem lecker und danach waren wir genug gut gestärkt, um erst einmal durch die ganze Stadt nach unten, zum Fluss zu laufen. Dort machten wir ein paar Bilder und entschieden uns dann dazu, wieder nach oben zurückzukehren. Auf dem Weg trafen wir dort auch noch zwei Mädchen an, von denen ich auch jetzt noch vermute, dass sie Blogger waren. Zumindest liefen sie echt stylish rum und fotografierten sich gegenseitig... :)


In Fribourg haben wir dann auch noch ein richtig leckeres Eis gegessen und danach machten wir uns zu unserer letzten Destination des Tages auf: Bern.


Obwohl Bern die Hauptstadt der Schweiz ist, war ich noch nie da und deshalb war ich besonders gespannt darauf, ob mir die Stadt gefallen würde. Und ich wurde nicht enttäuscht. Als erstes gingen wir direkt zum Bundeshaus, dem wohl bekanntesten Gebäude in der gesamten Schweiz. Das war wirklich riesig und von dort aus hat man auch einen tollen Ausblick über die Stadt und in der Ferne kann man bei schönem Wetter sogar noch die Alpen entdecken!


Vom Bundeshaus aus folgten wir dann der Einkaufsstrasse bis zum Fluss runter. Wir haben keinen einzigen Laden betreten (obwohl es einige hatte, die wirklich toll gewesen wären...), da wir an dem Tag irgendwie überhaupt keine Lust darauf hatten, Zeit drinnen zu verbringen, denn das Wetter war wirklich perfekt! Die Sonne hat den ganzen Tag lang geschienen - was ich am nächsten Tag dann mit einem knallroten Gesicht merken durfte... Auf jeden Fall sind wir dann runter bis zum Fluss und somit auch zum Bärengraben. Denn für die unter euch, die das nicht wissen: In Bern gibt es eben den sogenannten Bärengraben, in dem Bären - das Wappentier der Stadt - leben. Mein Bruder hat auch versucht sie zu fotografieren, aber für meine Handykamera waren sie leider eindeutig zu weit weg.


Als wir dann wieder zurückkehrten, war es bereits recht spät und wir überlegten uns noch, ob wir an einen weiteren Ort fahren sollten, damit mein Bruder den Sonnenuntergang hätte fotografieren können, entschieden uns dann aber dagegen, weil wir beide sehr müde und erledigt waren. Stattdessen setzten wir uns noch in eine Art Restaurant, das direkt neben dem Bundeshaus war und bei dem man aussen sozusagen direkt in einem Park sitzen konnte. Dort tranken wir dann noch etwas, bevor wir uns am Bahnhof noch etwas zu essen holten und schliesslich wieder den Zug nach Hause nahmen.


Als wir zuhause ankamen, wollte ich nur noch schlafen und meine Beine waren völlig kaputt, aber ich war auch sehr glücklich, denn der Tag war wirklich sehr schön. Am besten hat mir Bern gefallen, da möchte ich unbedingt wieder einmal hin, dann aber vielleicht einen ganzen Tag und natürlich auch ein bisschen zum shoppen gehen.

Ich hoffe euch hat dieses kleine Travel Diary gefallen, ich persönlich lese solche Reiseberichte immer sehr gerne und schreibe sie auch unheimlich gerne! Bis nächste Woche!

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