Montag, 26. Juni 2017

Review: Everything, Everything - Book and Movie♡


“I was happy before I met him. But I’m alive now, and those are not the same thing.”

Kennt ihr das, wenn ihr im Kino sitzt, einen Trailer als Vorschau seht und euch denkt: "Den muss ich mir anschauen!"? So ging es mir bei "Everything, Everything". Ich hatte schon oft von diesem Buch gehört, da es in der Welt von Bookstagram sehr beliebt ist, doch ich kam nie dazu, es mir zu kaufen, geschweige denn es zu lesen. Doch als ich dann erfuhr, dass das Buch verfilmt wird, war mir klar, dass ich den Film unbedingt sehen musste - und kaufte mir erst einmal das Buch. Gelesen habe ich es dann schlussendlich erst diesen Samstag innerhalb eines Nachmittags. Da ich krank war, hatte ich mehr als genug Zeit, um mich dieser wunderschönen Geschichte zu widmen und so habe ich es tatsächlich noch geschafft, vor meinem gestrigen Kinobesuch, "Everything, Everything" zu lesen. Heute möchte ich meine Gedanken und meine Meinung sowohl zum Buch als auch zum Film teilen. Im ersten Part werde ich das Ganze so allgemein wie möglich halten und im zweiten werde ich etwas näher auf alles eingehen. Dort wird es aber auch Spoiler geben, falls ihr die Geschichte also noch nicht kennt: Lieber den zweiten Teil weglassen!

Inhalt

Madeline Whittier ist allergisch auf die Welt. In ihrer frühen Kindheit wurde bei ihr eine schlimme Immunkrankheit festgestellt. Jeglicher Kontakt mit nicht dekontaminierten Menschen oder ungefilterter Luft aus der Aussenwelt kann sie umbringen. Deshalb lebt sie seit achtzehn Jahren im selben Haus, hat kaum Kontakt mit anderen Menschen und jeder Tag gleicht dem nächsten. Doch dann zieht nebenan eine neue Familie ein - unter ihnen auch Olly. Plötzlich genügt es Maddy nicht mehr einfach nur zu überleben. Sie möchte das ganze, richtige Leben und ist bereit dafür alles zu riskieren...

Zum Buch

Ich habe das Buch innert weniger Stunden durchgelesen und habe es absolut geliebt! Die Geschichte ist natürlich eine Liebesgeschichte, aber trotzdem ist sie so anders, als man es sich gewohnt ist. Die Figuren haben zum einen ganz normale Teenagerprobleme, doch zusätzlich kämpfen sie mit Dingen, die sich der Durchschnittsteenager nicht einmal vorstellen könnte. Ausserdem hat mich das Ende wirklich überrascht. Ich hatte keinen blassen Schimmer, wie das Buch ausgehen könnte, fand es aber ein sehr interessantes und tolles Ende. Ein weiterer Pluspunkt ist natürlich auch die tolle Gestaltung. Nicht nur der Einband ist wunderschön - auch im Innern des Buches finden sich liebevoll gezeichnete Illustrationen und kleine Skizzen. Von mir bekommt das Buch fünf von fünf Sternen, da mich wirklich alles überzeugt hat: die Gestaltung, die Figuren, die Geschichte.


Zum Film


Ich war sehr gespannt darauf, wie das Buch umgesetzt wurde, da ich es immer interessant finde, Buchverfilmungen zu schauen. Auch beim Film hat mir das Visuelle sehr gut gefallen und ich fand die Schauspieler extrem überzeugend. Ausserdem muss ich zugeben, dass ich nach diesem Film ein riesiger Amandla Stenberg Fan bin. Sie kann nicht nur wunderbar schauspielern, sondern auch singen, setzt sich als Aktivistin ein UND sieht wunderschön aus! Was mich auch positiv überraschte, war, dass der Film sehr nah am Buch war. Die Handlung wurde im Grossen und Ganzen eigentlich recht genau übernommen, was mich unheimlich freute. Einen kleinen Abzug muss ich aber trotzdem geben, weil ich es toll gefunden hätte, wenn sich der Film noch etwas mehr auf Olly`s Geschichte konzentriert hätte. Deshalb gebe ich dem Film "nur" viereinhalb von fünf Sternen.


Spoiler Alert: Im folgenden Abschnitt schreibe ich über den wichtigsten und unvorhersehbarsten Teil der Geschichte - wer sie nicht kennt also besser nicht weiterlesen!


Keine Ahnung, ob ich einfach total ahnungslos bin oder ob das wirklich so unvorhersehbar war, aber ich hätte NIEMALS erwartet, dass die Krankheit nur eine Lüge war! Natürlich ist mir mit der Zeit aufgefallen, dass die Mutter extrem übervorsichtig war und all das, doch ich hätte trotzdem nicht gedacht, dass sie sozusagen achtzehn Jahre des Lebens ihrer Tochter "einfach so" wegnehmen würde! Diesen Plot Twist fand ich wirklich krass, denn ich erwartete eigentlich, dass Maddy am Ende sterben und das Buch damit enden würde. Aber ich fand das toll, denn ich habe noch nie zuvor etwas in der Art gelesen und fand es wirklich schockierend, zu sehen, wozu Menschen im Stande sein können, wenn sie psychische Probleme haben. Dass der Tod ihres Ehemannes und ihres Sohnes der Mutter immer noch zusetzten, wurde mit der Zeit zwar schon ersichtlich, aber wie sehr das der Fall war, kam für mich dann doch überraschend.


Falls ihr das Buch gelesen/den Film geschaut habt: Hättet ihr dieses Ende erwartet oder kam es für euch auch so überraschend?

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